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Die Einnahmen des FC Porto

FC Porto - Einnahmenstruktur der FC Porto GroupDer FC Porto ist Portugals Serienmeister des 21. Jahrhunderts. Er dominiert die portugiesische Liga wie kaum ein Zweiter. Der nachfolgende Artikel zeigt die Einnahmensituation des Traditionsclubs, indem die vier Umsatzsäulen (Matchday, Broadcasting, Commercial & Player Regs.) umfassend beschrieben und mit Europas umsatzstärksten Fußballclubs verglichen werden.

FC Porto s Umsatz ohne Transfereinnahmen

EUR 78,4 Mio. Umsatz zeigt der Konzernabschluss des FC Porto für die Saison 2012/13. Dieser Umsatz ist exklusive Transfereinnahmen und ergibt sich aus den Einnahmequellen „Sales“, „Services rendered“ und „other income“. Die zweite Einnahmequelle „services rendered“ setzt sich zusammen aus „Sporting income“, „Advertising“, „Broadcasting rights“, „Corporate Hospitality“ und „others“. Wobei sich ersteres wiederrum unterteilen lässt. Diese verschachtelte Einnahmenstruktur der Porto Group ist in nachfolgender Grafik visualisiert.

Die Einnahmenstruktur der FC Porto Group

Diese Umsatzkategorisierung beinhaltet keinerlei Transfereinnahmen, da diese seit 2004/05 nicht mehr im sog. operational income des FC Porto enthalten sind. (Mehr dazu gleich) – Seit Umstellung der Rechnungslegungsvorschrift (von PGAAP auf IFRS) wird das Transferergebnis (Transfereinnahmen abzgl. Transferausgaben) erst nach Abschreibungen und Wertminderungen als separater Punkt in der GuV aufgelistet.

Porto im Vergleich mit den Umsatzstärksten

Vergleichen wir diese Einnahmen des FC Porto mit Europas Topclubs, so wird ein gewaltiger Abstand zum Umsatzschwächsten der Deloitte Football Money League (DFML) 2014 Atlético Madrid sichtbar.

Laut der Deloitte Studie wies Atlético Madrid für 2012/13, als 20. umsatzstärkster Fußballclub, einen Umsatz (exkl. Transfererträge) von EUR 120 Mio. aus, was genau EUR 41,6 Mio. über Portos Wert liegt. Auch der stärkste Ligakonkurrent Benfica Lissabon zeigte mit EUR 88,3 Mio. einen höheren Umsatz (exkl. Transfererträge). Verglichen mit der dritten Macht des portugiesischen Clubfußballs, Sporting Lissabon (EUR 32 Mio.), wies Porto jedoch mehr als doppelt so hohe Einnahmen aus. Ganze EUR 46,4 Mio. trennen Sporting Lissabon vom Serienmeister des 21ten Jahrhunderts. Der nächste deutsche Club ist der HSV, der 2012/13 einen Umsatz von EUR 135,4 Mio. generierte.

FC Porto im Konzert der Großen_Umsatzentwicklung FC Porto Konzern

FC Porto im Konzert der Großen & Umsatzentwicklung FC Porto Konzern; Der FC Porto war in der Saison 2012/13 nicht unter den zwanzig umsatzstärksten Fußballclubs vertreten. Der Umsatz des FC Porto wird in dieser Grafik lediglich in Relation zu den Superclubs gezeigt.

Um nun einen sinnvollen europäischen Vergleich der einzelnen Erlösquellen vorzunehmen, habe ich Portos Einnahmen nach dem DFML-Schema sortiert. In der jährlich erscheinenden Publikation werden die Einnahmen Fußballclubs in die Kategorien MATCHDAY, BROADCASTING und COMMERCIAL unterteilt. Nachfolgende Abbildung visualisiert die vorgenommene Kategorisierung anhand Portos ausgewiesenen Einnahmequellen.

Einnahmequellen FC Porto nach Deloittekategorisierung

Einnahmequellen FC Porto nach Deloittekategorisierung

Deloittes FML exkludiert Transfererlöse

Leider ist in Deloittes Studie eine für viele, besonders für kleinere Fußballclubs, bedeutende Einnahmequelle nicht enthalten. Die Einnahmen aus TRANSFERS werden von den Studienverantwortlichen bewusst nicht berücksichtigt, da sie in der Regel keine konstante Größe bilden und wenig Aussage über das Wachstum bzw. die Substanz eines Fußballunternehmens geben. Zudem werden sie je nach angewendeter Rechnugslegungsvorschrift (IFRS, HGB, etc.) unterschiedlich behandelt. Manche Clubs listen in der GuV das Netto-Ergebnis aus dem Transfergeschäft andere zeigen das Brutto-Ergebnis.

Kritik an diesem Vorgehen begründet sich in der Tatsache, dass für Fußballclubs wie dem FC Porto gerade dieser 4. Einnahmestrang von existentieller Bedeutung ist und die Umsatzpower solcher Clubs massiv durch die Transfererlöse gepusht wird. Werden die Transfereinnahmen zum Umsatz hinzu addiert, so wächst der Umsatz des portugiesischen Drachen auf eindrucksvolle EUR 155,6 Mio. an. Das bedeutet, 2012/13 machten die Spielerverkäufe mit EUR 77,2 Mio. fast 50% des Gesamtumsatzes aus. Ein gewaltiger Wert – Mehr dazu später. Fangen wir nun erstmal an mit den „verlässlichen“ klassischen Einnahmequellen.

Einschub: Rechnungslegung

Beim FC Porto wurde 2004/05 die Rechnungs-legungsvorschrift von PGAAP in IFRS geändert, wodurch es zu Abweichungen kam. In nachfolgenden Abbildungen sind die Werte aus 2004/05 sowohl in PGAAP als auch in IFRS aufgeführt. Im Zuge der Umstellung wurde in der GuV Portos Transfertätigkeit aus den Gesamteinnahmen entfernt und als eigenständige Position nach Abzug der Abschreibungen und Wertminderungen behandelt. Die Gesamteinnahmen des FC Porto sind laut Konzernabschluss in Folge dessen exklusive Transfereinnahmen zu sehen. Im Folgenden werden nun die einzelnen Einnahmequellen beschrieben. Im Anschluss folgt selbstverständlich die Skizzierung des vierten großen Umsatzstrangs, den Transfer-einnahmen.

Portos Matchday Einnahmen (EUR 6,5 Mio.) zu gering

Der Ticketverkauf leistet beim FC Porto den geringsten Beitrag zum Gesamtumsatz (exkl. Transfer) Diese Einnahmekategorie umfasst laut Geschäftsbericht den Verkauf von Jahres- (Dragon Seats) und Tageskarten sowie anteilige Mitgliedsbeiträge (Membership contributions).

In der Saison 2012/13 wurden hier insgesamt EUR 6,5 Mio. erlöst, was im Vergleich zum Vorjahr einer Reduzierung um gewaltige 39% entspricht. Den Verantwortlichen zufolge ist dieser Verfall sowohl auf den mangelnden Verkauf von Jahres- als auch Tagestickets zurückzuführen, was wiederrum mit einem Zuschauerrückgang zu erklären ist. Die 15 Heimspiele des FC Porto wurden 2012/13 im Vergleich zum Vorjahr von exakt 73.471 weniger Besuchern besucht, was einem Zuschauerrückgang von 13% entspricht. Durchschnittlich besuchten satte 5.000 Zuschauer weniger ein Heimspiel der Dragoes.

Doch den größten Einfluss hatte die Reduzierung Mitgliedsbeitrag-Abführung des Sportvereins FC Porto an die Futebol SAD. Seit 2012/13 werden nur noch 25% der Mitgliedsbeiträge an die FC Porto Futebol SAD abgeführt. Davor lag dieser Anteil bei 75%. Der Erlös aus Mitgliedsbeiträgen lag 2011/12 noch bei EUR 3,4 Mio. und reduzierte sich 2012/13 auf EUR 0,97 Mio. (= This drop is caused, for the most of it, by the fact that Porto decided to change the percentage of the quotes paid by associates transferred to the sporting society in return for the privileged at discount prices to sporting events, from 75% to 25%. + S. 81)

Europäischer Vergleich

Vergleichen wir diese Einnahmenquelle in der Branche: Mit EUR 6,5 Mio. generierte der FC Porto 2012/13 in diesem Bereich EUR 11 Mio. weniger als der Ligakonkurrent Benfica Lissabon. Verglichen mit Inter Mailand, das mit EUR 19,4 Mio. die geringsten Matchday-Einnahmen in der FML 2014 auswies, betrugen Portos Matchday Einnahmen lediglich ein Drittel. Noch gewaltiger wird der Unterschied wenn wir den FC Porto mit Manchester United, dem Krösus dieses Einnahmestrangs, vergleichen. ManU hat mit EUR 127,3 Mio. fast den 20fachen Matchday-Umsatz von Porto. Das Portos Spieltag-Erlöse zu gering sind, belegt der prozentuale Beitrag zum Gesamtumsatz (exkl. Transfer), der mit 8% klar unter dem Schnitt der DFML Clubs liegt (Schnitt = 22%).

Wie wir in nachfolgender Abbildung unweigerlich feststellen, war dieser geringe Beitrag zum Gesamtumsatz (exkl. Transfers) nicht schon immer so. Ganz im Gegenteil, diese Einnahmequelle steuerte noch 2009/10 mit 19% einen erheblich größeren Teil bei. 2004/05 wurden mit EUR 13,4 Mio. sogar 29% beigetragen. Hier besteht offensichtlich Optimierungsbedarf, auch wenn wir festhalten müssen, dass 2004/05 der Umsatz erheblich geringer ausfiel (EUR 46 Mio.).

Der FC Porto und seine Matchday Einnahmen / Diese Einnahmekategorie umfasst laut Geschäftsbericht den Verkauf von Jahres- (Dragon Seats) und Tageskarten sowie anteilige Mitgliedsbeiträge (Membership contributions).

Der FC Porto und seine Matchday Einnahmen / Diese Einnahmekategorie umfasst laut Geschäftsbericht den Verkauf von Jahres- (Dragon Seats) und Tageskarten sowie anteilige Mitgliedsbeiträge (Membership contributions).

FC Portos Broadcasting-Erlöse (EUR 34,7 Mio.)

Die zweite große Umsatzkategorie (Broadcasting-Erlöse) leistete 2012/13 mit 44% einen Mammutbeitrag zu Portos Gesamteinnahmen (exkl. Spielerhandel). Mit EUR 34,7 Mio. generierte der portugiesische Serienmeister mehr als Ligakonkurrent Benfica (EUR 30,6 Mio.) sowie der Hamburger SV aus der deutschen Bundesliga (EUR 24,7 Mio.). Diese Einnahmekategorie enthält die Erlöse aus der UEFA Champions (bzw. Europa) League, der nationale Medienvermarktung sowie aus anderen sportlichen Erlösen, die insbesondere auf Prämien aus den nationalen Wettbewerben resultieren.

Innerhalb dieses Erlösstrangs dominieren besonders die Prämien aus den UEFA-Wettbewerben. Für die Saison 2012/13 zeigt der Club Einnahmen aus der Champions League in Höhe von EUR 20,4 Mio., die sich im Vergleich zum Vorjahr um 30% steigerten. Ligakonkurrent Benfica wies für das Geschäftsjahr 2012/13 EUR 21,7 Mio. aus, Den höchsten Betrag (EUR 25,1) nahm der Club 2003/04 ein, als die Champions League gewonnen wurde.

FC Porto Broadcasting Einnahmen

FC Porto Broadcasting Einnahmen im Vergleich zu Europas Topclubs

Allerdings bucht der FC Porto diese Einnahmen anders als viele europäische Fußballclubs. Im Jahresabschluss heißt es, dass die garantierten Einnahmen für die Erreichung des Wettbewerbs für das Geschäftsjahr gebucht werden, indem die Teilnahme gesichert wurde. Die Performance-abhängigen Prämien werden dann im folgenden Geschäftsjahr gebucht, indem die Teilnahme am Wettbewerb erfolgt. Das bedeutet sobald der Club sich für den Wettbewerb der nächsten Saison Z qualifiziert, meistens zum Ende der Saison Y, wird im Geschäftsjahr Y die sog. Group Stage Fee gebucht. Hinzu kommen die Performance-abhängigen Prämien (Performance bonus, Marketpool, bonuses for Knockout matches) aus der aktuellen Saison Y. (S. 46)

Ausschüttungen der UEFA an den FC Porto

Werfen wir in diesem Zusammenhang einen Blick auf die tatsächlichen Ausschüttungsbeträge der UEFA an den FC Porto. In der Saison 2013/14 wurden an den portugiesischen Club insgesamt EUR 15,5 Mio. ausgeschüttet, die sich zu EUR 14,2 Mio. aus Champions League Einnahmen zusammensetzen und zu EUR 1,3 Mio. aus Europa League Einnahmen. Der Club erreichte in der abgelaufenen Saison das Viertelfinale der Europa League, in dem er am späteren Sieger FC Sevilla scheiterte. 2012/13 wurde der CL-Achtelfinal Einzug mit EUR 19,8 Mio. belohnt, die sich zu EUR 8,6 Mio. aus festen Startgebühren und zu EUR 11,2 Mio. aus Performance-Zahlungen zusammensetzen.

UEFA Ausschüttungsbeträge an den FC Porto

UEFA Ausschüttungsbeträge an den FC Porto in Kombination mit dem sportlichen Abschneiden des Clubs

Die Erfolge 2003/04 und 2010/11 in Champions League und Europa League spülten EUR 19,3 Mio. (CHF 29,98 Mio.) und EUR 7,8 Mio. in Portos Kassen. Wie wichtig die Teilnahme an der Champions League für einen Club ist, zeigt die Tatsache, dass der Sieger der Europa League 2010/11 mit EUR 7,8 Mio. unwesentlich mehr erhielt, als ein Teilnehmer der Champions League an fixer Teilnahmeprämie. (2010/11 lag diese bei EUR 7,2 Mio.). Für diese Teilnahmeprämie muss ein Club nicht ein einziges Spiel gewonnen haben.

In obenstehender Grafik ist der Ausschüttungsbetrag für die Saison 2004/05 nicht enthalten, da mir hierzu keine Unterlagen verfügbar sind. Ansonsten ist der Grafik Portos absolut sehenswertes sportliches und monetäres Abschneiden auf europäischer Bühne zu entnehmen.

FC Porto nationale Medienvermarktung

Die zweite Säule innerhalb der Broadcasting-Erlöse bilden die Vermarktungserlöse aus nationalen Medienrechten (TV rights). In Portugal besteht, anders als bspw. in Deutschland (Zentralvermarktung) eine sog. Individualvermarktung der Medienrechte. Jeder Club kann seine Medienrechte selbst vermarkten. Der FC Porto arbeitet hier mit der PPTV (Publicidade de Portugal e Televisão S.A.) zusammen, die Teil der Mediengruppe CONTROLINVESTE ist. Die Zusammenarbeit sieht die exklusive nationale und internationale Vermarktung der Medienrechte für alle Heimspiele des FC Porto in der portugiesischen Liga sowie der Saison-Vorbereitungsspiele vor. Das Unternehmen ist eines der größten Medienkonzerne Portugals und wurde 2005 von Joaquim Francisco Alves Ferreira de Oliveira gegründet. Oliveira hält interessanterweise, über die Firma SPORTINVESTE – SGSPS, SA., 10,01 % am Mutterunternehmen – FC Porto Futebol SAD – der Porto Group.

Diese Einnahmequelle Portos steigt seit 2003/04 kontinuierlich an. Seit 2003/04 stiegen die Einnahmen um 126% auf EUR 13,19 Mio. Ligakonkurrent Benfica wies für 2012/13 mit EUR 8,2 Mio. ein bedeutend geringeren Wert aus, der das Niveau Portos aus der Saison 2008/09 (EUR 8,3 Mio.) hat.

FC Porto s COMMERCIAL Erlöse (EUR 37,2 Mio.)

Und nun noch der dritte große Block. Die Commercial-Erlöse ergeben sich aus dem Merchandising, Sponsoring, Corporate Hospitality und sonstigen Einnahmen. Kumuliert wurden 2012/13 EUR 37,2 Mio. generiert, sodass dadurch 47% zum Umsatz (exkl. Spielerhandel) beigetragen wurden. Im Vergleich mit Europas umsatzstärksten Clubs lag der FC Porto mit diesem Wert nur knapp hinter dem AS Roma, das mit EUR 38,2 Mio. nur EUR 1 Mio. mehr auswies. Benfica Lissabon war mit EUR 40 Mio. auf dem gleichen Niveau wie Atletico Madrid. Den höchsten Commercial-Umsatz wies mit EUR 254,7 Mio. Paris St. Germain aus, das fast den 7fachen Wert Portos generierte und dank seiner „marktunüblichen“ Sponsoringerlöse den FC Bayern München die Spitzenposition im Finanzranking dieser Kategorie streitig machte.

FC Porto Commercial Einnahmen

FC Porto Commercial Einnahmen

Seit 2003/04 (EUR 12,8 Mio.) verdreifachten sich die Commercial-Erlöse des FC Porto. Den absoluten Höhepunkt zeigte der Einnahmestrang mit EUR 46,5 Mio. im Geschäftsjahr 2010/11. Damals generierte der FC Porto für die Auflösung des Arbeitsvertrages mit Trainer Andrè Villas-Boas EUR 15 Mio., die in den sonstigen Einnahmen erfasst wurden.

FC Porto – Corporate Hospitality EUR 15,2 Mio.

Innerhalb der Commercial Erlöse steuerte das Corporate Hospitality mit EUR 15,2 Mio. einen bedeutenden Teil bei. Das Corporate Hospitality ist ein Set aus Dienstleistungen und Produkten, welches an Unternehmen gerichtet ist. Dieses Angebot ermöglicht es Business Logen und Seats im Estadio do Dragao (Spielstätte des FC Porto) zu nutzen. Betrieben wird dieses Geschäftsfeld von der PortoComercial, das laut Geschäftsbericht die Einnahmen direkt an das Unternehmen EuroAntas weiterleitet, welches vom Verein FC Porto gehalten wird. Der Club nutzt die Einnahmen vorrangig um die Verbindlichkeiten, die aus dem Stadionbau resultierten, zu begleichen. Überschüsse werden an die Sportabteilungen zurückgeleitet. Ein sehr verschachteltes Konstrukt.

Verglichen zum Vorjahr 2011/12 stiegen diese Einnahmen um 45%, was insbesondere daran liegt, dass seit 2012/13 die Bruttoeinnahmen aus diesem Geschäftsfeld aufgelistet werden und nicht wie noch 2011/12 der Nettobetrag, d.h. die Einnahmen abzgl. der spezifischen Ausgaben. Dieses Verbuchen der Einnahmen hat selbstverständlich Einfluss auf die in der GuV ausgewiesenen Gesamteinnahmen.

Zu erwähnen sind noch die Sponsoring Erlöse, die seit 2010/11 (EUR 14,4 Mio.) leicht auf EUR 13 Mio. gefallen sind. Dennoch wurden auch hier die Einnahmen seit 2003/04 um 150% gesteigert. Sponsoring-Partnerschaften bestanden 2012/13 mit Portugal Telekom, Nike und Unicer. Die einzelnen Verträge enthalten einen Fixbetrag und können bei sportlichem Erfolg entsprechend gesteigert werde.

FC Portos Transfereinnahmen

Kommen wir nun zur VIERTEN großen Einnahmequelle, die beim FC Porto von erheblicher Bedeutung ist. Denn der portugiesische Serienmeister setzte zwischen 2003 und 2013 EUR 379,2 Mio. durch den Verkauf und Verleih von Spielern um, wodurch in den letzten 10 Jahren 38% des gesamten Umsatzes mithilfe des Spielerverkäufe generiert wurde. Damit wird die herausragende Bedeutung der Transfererträge für Portos Geschäftsmodell unterstrichen. (Hier gehts zur Analyse des Transfergeschäfts des FC Porto)

Umsatzentwicklung FC Porto Konzern

Umsatzentwicklung FC Porto Konzern

Vorangegangene Abbildung veranschaulicht nun abschließend die Entwicklung von Portos Umsatzstruktur seit 2003/04. Diesen Einnahmen in Höhe von EUR 155,6 Mio. standen 2012/13 Ausgaben von EUR EUR 123,84 Mio. entgegen. Diese wurden größtenteils von den Personalkosten, Abschreibungen und den betrieblichen Ausgaben dominiert. Hier gehts es zur Ausgabenstruktur des FC Porto. Auch hier fehlt es nich an einem europäischen Vergleich – mit Benfica & Sporting Lissabon, FC Bayern München, Atletico Madrid, Borussia Dortmund und Arsenal London ….

 Marco Mesirca / 2015

One response to “Die Einnahmen des FC Porto

  1. Danke für die tolle Analyse !!!!

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