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Zugpferde der Fußballbranche – Fußballligen im Fokus

Fußball ist eine faszinierende und sportlich attraktive Sportart mit einer außergewöhnlichen Anziehungskraft, dessen wirtschaftliche Bedeutung unumstritten ist. Diese Ansicht wird von mehr als Dreiviertel der Bevölkerung der europäischen Fußballkernmärkte (England, Deutschland, Italien, Spanien, Frankreich) vertreten.

Für 49 Prozent der Europäer spielt der Fußball sogar eine wichtige Rolle in ihrem Leben. Diese Leidenschaft ist in Italien (53%) und England (52%), gefolgt von Spanien (48%), Frankreich (47%) und Deutschland (44%), am ausgeprägtesten. Bezieht man sich allerdings nur auf den, nach eigenen Angaben, am Fußballsport sehr interessierten Bevölkerungsteil, dem immerhin 39 Prozent angehören, so wird die besondere Bedeutung des Fußballs im Leben der Europäer mit 79 Prozent drastisch erhöht. (Vgl. Schnabel, Sportfive European Football 2009, S. 24.)

Aus diesem außergewöhnlichen Interesse folgt eine außergewöhnliche Nachfrage, die letzendlich beachtliche Auswirkungen auf die Umsätze der Fußballclubs hat.

Laut des Benchmarking-Berichts der UEFA für das Finanzjahr 2010 generierten Europas Fußballclubs der 53 höchsten Ligen insgesamt EUR 12,8 Mrd., von denen 67 Prozent auf die europäischen Topclubs zurückzuführen sind. Diese bilden 13 Prozent der insgesamt 734 untersuchten Clubs. Demnach lässt sich errechnen, dass ca. 95 Clubs für EUR 8,6 Mrd. verantwortlich waren.

Der „Annual Review of Football Finance” 2012 von DELOITTE berichtet die identische Summe für die sog. europäischen Big Five Fußballligen. Dem Bericht zufolge bilden Englands „Premier League“, Deutschlands „Fußballbundesliga“, Spaniens „Primera Division“, Italiens „Serie A“ und Frankreichs „Ligue 1“ die umsatzstärksten und somit größten Ligen Europas.

Die Umsatzstärke der Topligen Europas

Unangefochten stellt die Premier League die umsatzstärkste Liga Europas der Saison 2010/11 dar. Mit Gesamterlösen in Höhe von EUR 2,5 Mrd. liegt die englische Liga mehr als EUR 750 Mio. vor der deutschen Bundesliga, die mit EUR 1,75 Mrd. knapp vor der Primera Division (EUR 1,71 Mrd.) liegt. Es folgen die italienische Serie A (EUR 1,55 Mrd.) und die französische Ligue 1 (EUR 1,04 Mrd.).

Mit einer Reduzierung gegenüber dem Vorjahr von EUR 32 Mio. ist die Ligue 1 die einzige der fünf Ligen die einen Umsatzrückgang (-3%) aufweist. Italiens höchste Spielklasse stabilisierte mit einem Zuwachs von 1 Prozent das Vorjahresniveau. Frankreichs Liga weist eine Umsatzdifferenz von ca. EUR 500 Mio. zu der italienischen Topliga auf und ist somit Schlusslicht der fünf umsatzstärksten Ligen Europas.

Hingegen konnten Spaniens und Deutschlands Oberhaus einen Umsatzanstieg von jeweils 5 Prozent generieren, wodurch die Bundesliga weiterhin einen leichten Vorsprung von ca. EUR 40 Mio. gegenüber den Spaniern aufweist. Vergleicht man die Umsätze der Premier League mit der Ligue 1, so stellt man fest, dass die französischen Gesamterlöse lediglich 41 Prozent der englischen Einnahmen betragen. Nachfolgende Grafik stellt die Umsatzverläufe der fünf umsatzstärksten Ligen Europas dar.

Umsatzwachstum in den europäischen Big Five Ligen – Quelle Deloitte

Laut der „Annual Review of Football Finance 2012“ verdankt die Primera Division (spanische Liga) den beiden Topclubs Real Madrid und FC Barcelona das aktuelle Umsatzniveau. Die beiden Clubs sind mit ihren Einnahmen für 54 Prozent der Gesamterlöse der Liga verantwortlich. Während die kumulierten Umsätze des FC Barcelona und Real Madrid einen Zuwachs von 11 Prozent (EUR 93 Mio.) gegenüber der Vorsaison aufweisen, besteht bei den restlichen spanischen Clubs ein kumulierter Umsatzrückgang von EUR 19 Mio.

Erlösstruktur der Fußballligen – Media/TV is king

Bei der Erläuterung der Zusammensetzung der Erlöse muss darauf hingewiesen werden, dass die Clubs Englands, Spaniens und Italiens keine Unterscheidung zwischen Sponsoring- und sonstigen Einnahmen vornehmen. Zudem resultiert die spanische Verteilungsangabe auf den Geschäftsabschlüssen von zehn Clubs. Die restlichen Clubs wurden, nach Angabe von DELOITTE, lediglich geschätzt. Die deutsche Bundesliga weist die ausgewogenste Einnahmenstruktur der Big Five Fußballligen auf.

Erlösaufteilung der europäischen Big Five Ligen – Quelle Deloitte – Zum vergrößern anklicken

Bei Betrachtung vorangegangener Abbildung wird der gewaltige Beitrag der TV-Erlöse ersichtlich. In der Premier League bildet der Anteil von TV-Erlösen zum Gesamterlös 52 Prozent. Diese Abhängigkeit wird allerdings in Italiens (60%) und Frankreichs (58%) Liga getoppt. Die medialen Erlöse verantworten im Durchschnitt 49 Prozent der Gesamteinnahmen der europäischen Topclubs.

Die TV-Erlöse oder auch medialen Erlöse setzen sich zusammen aus den im Inland und Ausland generierten, Free- und Pay-TV Einnahmen sowie aus sämtlichen New-Media Erlösen, wie Internet, Mobilfunk, etc. (Vgl. Primke, 2009, S. 34f.).

Primera Division Dezentrale Vermarktung der Broadcastingrechte

Im Bereich der medialen Erlöse bildet die Primera Division die einzige Liga, die dezentral operiert. Dies ist einer der zentralsten Gründe für den hohen Umsatzanteil der beiden spanischen Premiumclubs FC Barcelona und Real Madrid (54%) am Gesamterlös ihrer heimischen Liga. Der „Football Money League 2012“ zufolge betrugen in der Saison 2010/11 die kumulierten Erlöse Real Madrids und des FC Barcelona 930,2 Mio. Euro. (Vgl. DELOITTE, 2012a, S. 3.)

Bis 2010/11 verfolgte die italienische Liga im Bereich des Pay-TV ebenfalls dieses Modell, allerdings erfolgte hier die Anpassung an die komplette zentrale Vermarktung der medialen Inlandsrechte, wie es die Bundesliga, Premier League und Ligue 1 handhaben. (Vgl. Weilguny, 2008, S. 34f.)

Gemäß dem “Annual Review of Football Finance 2012“ führte bei den italienischen Clubs die Rückkehr zur zentralen Vermarktung zu deutlich gestiegenen TV-Erlösen, wodurch andere abfallende Einnahmekanäle kompensiert wurden.

Mit Hilfe der zentralen Vermarktungsform wird eine gerechtere Verteilung dieser eminent wichtigen Einnahmen an alle Liga-Teilnehmer gewährleistet und auch den kleineren Clubs eine stärkere Wettbewerbsfähigkeit eingeräumt. PFEIFFER beschreibt daher die Zentralvermarktung als Erfolgsmodell. (Vgl. Pfeiffer, 2008.)

Zusammensetzung Broadcasting Einnahmen

Auch in Bezug auf die internationalen TV-Einnahmen bildet die Premier League den absoluten Primus. Die Clubs der englischen Liga können bis zum Ablauf der Saison 2012/13 Einnahmen in Höhe von EUR 560 Mio. verbuchen. Diese Summe bildet damit das 10fache der internationalen TV-Erlöse der Bundesliga (ca. EUR 47 Mio.) und sogar das 28fache der Ligue 1 (ca. EUR 20 Mio.) (Vgl. Primke, 2009, S. 34f.). Die spanische und italienische Eliteliga verbuchen in diesem Bereich Einnahmen in Höhe von ca. 120 Mio. Euro bzw. ca. 90 Mio. Euro. (Vgl. Stelmaszyk, 2012, S. 44f.)

Den größten Anteil an den TV-Erlösen bilden allerdings die jeweiligen nationalen Medien-Einnahmen. Wobei auch hier die englische Topliga eine Ausnahme bildet: Neben der Tatsache, dass die Liga mit EUR 806 Mio. pro Saison (2010/11 – 2012/13) die höchsten Einnahmen aus den nationalen TV-Verträgen erzielt, weist die englische Liga ebenfalls den mit Abstand höchsten Ausland-Inlanderlös-Anteil (69%) auf. Demnach bilden die Erlöse aus der Auslandvermarktung 69 Prozent der Inlanderlöse. Die Bundesliga kann hier lediglich einen 10-prozentigen Anteil ausweisen. (Vgl. Eberhardt, 2012b, S. 48f.)

Die Spieltagerlöse

Eine weitere wesentliche Säule der Einnahmenstruktur europäischer Clubs bilden die Spieltagerlöse. Hier ist besonders die Unterentwicklung des prozentualen Beitrags der Spieltagerlöse bei den Serie A- und Ligue 1-Clubs festzustellen. Im Vergleich zu den anderen drei Ligen, in denen dieser bei durchschnittlich 24 Prozent liegt, bildet er in beiden genannten Ligen lediglich 13 Prozent.

Im direkten Zusammenhang mit diesen Einnahmen steht zum einen die Zuschauerzahl und deren Entwicklung über die letzten Jahre sowie die Ticketpreise. Im Folgenden wird, nach einer kurzen Anführung des Interesses an den Ligen in den fünf europäischen Kernländern des Fußballs, genauer auf die Zuschauerentwicklung eingegangen.

Interesse an den Ligen in den „Kernländern“

Im Durchschnitt genießt in Europa die Premier League mit 37 Prozent das größte Interesse, gefolgt von der Serie A (35%), der Bundesliga (34%), der Primera Division (30%) und der Ligue 1 (23%).

2009 war das Interesse im eigenen Land für die Premier League und die Serie A, mit jeweils 82 Prozent Zustimmung der Bewohner des eigenen Landes, am größten. Der Studie zufolge genießt das geringste Interesse an der einheimischen Liga, im fünf Ländervergleich, die Ligue 1 (70%). Sie liegt hinter der deutschen Bundesliga (77%), und der spanischen Primera Division (79%). Interessanterweise verfolgen die Franzosen mit einer 36 prozentigen Zustimmung das Geschehen der englischen Premier League. Das Interesse der Franzosen an der englischen Premier League ist erstaunlicherweise halb so groß wie an der eigenen Liga. Ein genauer Überblick ist folgender Grafik zu entnehmen.

Interesse an der Liga im Länderkontext – nach „Sportfive European Football“ 2009 – Zum vergrößern anklicken

Zuschauerentwicklung in den Ligen

Bei den durchschnittlichen Zuschauerzahlen gab es 2003/04 einen Machtwechsel, der bis heute andauert und von der Bundesliga seit 2004/05 regelrecht ausgebaut wird.

Seit diesem Zeitpunkt, als die Premier League Clubs im Durchschnitt mit 35.000 genau so viele Zuschauer pro Spiel hatten wie die deutschen Bundesligisten, entwickelte sich eine zunehmende Dominanz der deutschen Clubs in diesem Bereich.

In der Saison 2010/11 wurden die Stadien der deutschen Erstligaclubs mit durchschnittlich 42.100 Zuschauern besucht. Diese Auslastung ist 16 Prozent höher als die der englischen Clubs (35.400). Diese konnten nach einem abfallenden Trend zwischen 2007/08 und 2009/10 erstmals wieder einen Zuwachs in dieser Kategorie verzeichnen.

Ebenfalls interessant ist die Zuschauerentwicklung der italienischen Clubs. Italien bildete bis 1997/98 Europas führende Liga in der durchschnittlichen Zuschauerzahl pro Spiel. Doch seit der Saison 2010/11, in der im Schnitt 31.200 Zuschauer die Spiele besuchten, entwickelte sich ein fallender und steil anhaltender Trend. In der Saison 1999/2000 wurde Italien als Antreiber in dieser Kategorie von der Premier League und anschließend 2001/02 von der Bundesliga, als zweitstärkste Kraft, abgelöst.

Diese Entwicklung nahm seinen Lauf bis zum absoluten Tiefpunkt 2006/07 als mit 18.800 Zuschauern pro Spiel die niedrigste Zahl der fünf größten Ligen verzeichnet wurde. In der Saison 2010/11 lag die Zuschauerzahl bei 23.500, so dass die italienische Liga vor der letzt platzierten französischen Liga (19.700) und hinter der spanischen Primera Division (25.900) einzuordnen war. Die erste Liga Spaniens und Italiens stellen in diesem Bereich wesentliche Konkurrenten um Platz drei dar, deren Wechselspiel inzwischen seit 2002/03 anhält. Nachfolgende Grafik verdeutlicht diese Entwicklungen.

Zuschauerzahlen Big 5 Ligen – Quelle Deloitte – Zum vergrößern anklicken

Bundesliga Rang zwei der zuschauerreichsten Sportligen weltweit

Besonders interessant ist jedoch der Stellenwert der Bundesliga im internationalen und sportartübergreifenden Vergleich. Mit ihren durchschnittlich 42.101 Zuschauern in der Saison 2010/11 belegt die Bundesliga Rang zwei der zuschauerreichsten Sportligen. Allerdings mit weitem Abstand zur führenden American Football League NFL, die mit 66.960 Zuschauern klar den zuschauerreichsten Wert pro Partie aufweist. (Vgl. Bender, 2012, S. 56.)

Laut VOGEL finde die Bundesliga eine „sehr gute Balance zwischen wirtschaftlichem Wachstum und den Fan- und Partnerinteressen. So profitieren Fußballinteressierte, aber auch Sponsoren, von der Beibehaltung der ARD-Sportschau und die Fans im Stadion von den günstigen Ticketpreisen“ (Oediger, 2012.).

Ticketpreise in den europäischen Topligen

Eine Untersuchung der Ticketpreise des UEFA Benchmarking Berichts ergab, dass die Bundesliga in der Saison 2010/11 einen durchschnittlichen Ticketpreis von ca. EUR 30 aufwies, während die spanischen und englischen Clubs mit ca. EUR 50 pro Karte deutlich über diesem Wert lagen. Italien und Frankreich führten mit ca. EUR 20 im Schnitt die günstigsten Kartenpreise.

Der Untersuchung zufolge wiesen mehr als die Hälfte der europäischen Clubs (54%) Ticketerlöse pro Zuschauer von weniger als 20 EUR aus. Allerdings muss hier auf die besondere Schwierigkeit der Vergleichbarkeit hingewiesen werden, da es verschiedene Arten von Eintrittskarten bei unterschiedlichen Preismodellen gibt. Dennoch bietet die nachfolgende Grafik eine anschauliche Übersicht: (Vgl. UEFA, 2012, S. 62.)

Das Tortendigramm in der oberen Ecke der Abbildung gibt die prozentuale Anzahl der Clubs in den Big Five Ligen an, die in die verschiedenen Preiskategorien pro Zuschauer fallen.

Ticketeinnahmen vs. Zuschauerschnitt der Top Ligen – Quelle UEFA – Zum vergrößern anklicken

Lohnkosten in den europäischen Ligen

Die Lohnkosten haben mit EUR 5,6 Mrd. den größten Einfluss auf das Betriebsergebnis der Fußballclubs. Sie bilden somit 65 Prozent des Umsatzes. Dabei sind die Gehaltskosten bei den Clubs der englischen Eliteliga mit EUR 1,8 Mrd. weitaus höher als bei den restlichen europäischen Clubs. Es folgen die Serie A (EUR 1,157 Mrd.), die Primera Division (EUR 1 Mrd.), die Bundesliga (EUR 0,923 Mrd. Euro) und die Ligue 1 mit EUR 0,777 Mrd.

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Anhand dieser Daten lässt sich errechnen wie groß das Verhältnis der Lohnkosten zu den Gesamterlösen der einzelnen Clubs der verschiedenen Ligen ist. Interessanterweise wird diese Auflistung von den französischen und italienischen Clubs, deren Lohnkosten 75 Prozent der Einnahmen verschlingen, angeführt. Nicht unbedingt ein positives Ergebnis. Es folgen die Clubs der Premier League (70%), der Primera Division (58%) und der deutschen Bundesliga (53%). Die deutschen Clubs wiesen somit in der Saison 2010/11 das gesündeste Lohnkosten-Umsatz-Verhältnis in diesem europäischen Kontext auf. (Vgl. Oediger, 2012a, S. 32f.)

Betriebsergebnis der europäischen Ligen

Dem „Annual Review of Football Finance“ 2012 zufolge haben lediglich zwei der fünf Topligen mit einem operativen Gewinn die Saison 2010/11 abgeschlossen.

Neben der deutschen Bundesliga, die ihren Gewinn um 24 Prozent auf EUR 171 Mio. steigern konnte, konnte auch die Premier League einen operativen Gewinn in Höhe von EUR 75 Mio. ausweisen. Dieser, so sei angemerkt, reduzierte sich allerdings, im Vergleich zu 2009/10, um 28 Prozent.

Die Ligue 1 hingegen wies abermals, seit ihrem letzten Gewinn-Jahr 2006/07, einen Verlust aus, der mit EUR 97 Mio. nur etwas besser als das Vorsaisonergebnis (EUR -102 Mio.) ausfiel. Für die Serie A kann lediglich der Verlust aus der Saison 2009/10 in Höhe von EUR 110 Mio. angeführt werden. Für die Primera Division war es aufgrund der mangelnden Finanzinformationen seitens der Clubs nicht möglich eine Gewinn- oder Verlustauskunft für die Liga zu geben. (Vgl. Deloitte, 2012, S. 2f.)

Ausgeglichenheit des sportlichen Wettbewerbs in den Ligen

Neben diesen wirtschaftlichen Schlüsseldaten wird abschließend die Ausgeglichenheit des sportlichen Wettbewerbs in den europäischen Big Five Ligen angeführt, da diese Komponente ebenfalls einen wesentlichen Bestandteil des sog. doppelten Wettbewerbs der Fußballlandschaft bildet.

Nach HOVEMANN und EHRHARDT sei die Spannung innerhalb eines Wettbewerbs gleichbedeutend mit der Attraktivität des Wettbewerbs, wodurch das Interesse und letztendlich die Zuschauerzahlen positiv bzw. negativ beeinflusst werden. HOVEMANN und EHRHARDT berechneten mit Hilfe der sog. Saison-Komponente, Team-Komponente und der Bewertung der Spannung der Unterwettbewerbe wie ausgeglichen die fünf größten Fußballligen Europas sind.

Der Studie zufolge ist die deutsche Fußballbundesliga sportlich am ausgeglichensten und die englische Premier League am unausgeglichensten. Die Ligue 1, Primera Division und Serie A folgen auf Platz zwei, drei und vier. (Vgl. Ehrhardt / Hovemann, 2009, S. 15 – 43.)

Bundesliga ist am ausgeglichensten & profitabelsten

In nachstehender Abbildung sind nun abschließend die wesentlichen wirtschaftlichen Eckdaten der Ligen in der Saison 2010/11 unter Berücksichtigung der sportlichen Ausgewogenheit übersichtlich dargestellt. Durch Anklicken wird die Grafik vergrößert.

Marco Mesirca / 2012 
(Literaturverzeichnis)

Landschaft der Fußballbranche - Branchenkräfte im Profifußball- Branchenkräfte im Profifußball

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2 Antworten zu “Zugpferde der Fußballbranche – Fußballligen im Fokus

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